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Produktinformationen "PhaseSheet PTM" 

Das Phasen-Wechsel-Material, auf dem das PhaseSheet PTM basiert, ist bei Zimmertemperatur fest. Erst ab Temperaturen von über 45 Grad Celsius beginnt das Material damit, sich zu verflüssigen. Für optimale Verteilung des flüssigen PhaseSheet PTM und eine damit geringste Schichtstärke wird eine hohe Anpresskraft von in etwa 300-400N benötigt. PhaseSheet PTM besitzt im flüssigen Zustand eine sehr geringe Viskosität und zieht sich beim Wechsel zum festen Stoff wieder zusammen Dies mitigiert den Pump-Out-Effekt.

Eigenschaften

  • Herausragende Wärmeleitfähigkeit
  • Konstant hohe Leistung
  • Sehr hohe Langlebigkeit
  • Vielseitig in der Anwendung
  • Nicht elektrisch leitend
  • Einfach in der Anwendung
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Der Pump-Out-Effekt und die Leistungsstabilität von PhaseSheet PTM

Der Pump-Out-Effekt ist bei der Kombination eines Kupfer-Kühlers auf einem Grafikchip besonders stark ausgeprägt, weil Silizium und Kupfer über eine unterschiedliche Längenausdehnung beim Erwärmen verfügen. Durch die Temperaturen unter Last verformen sich der Heatspreader und die Bodenplatte (konkav oder konvex) und werden beim Abkühlen wieder in die ursprüngliche Form (gerade) zurückversetzt. Dadurch wird die Wärmeleitpaste langsam z.B. zwischen Heatspreader und der Bodenplatte des CPU-Kühlers herausgepresst. 

PhaseSheet PTM ist langlebiger als traditionelle Wärmeleitpasten, aber nicht so langlebig wie zum Beispiel KryoSheet, das quasi Wartungsfrei ist.

Hinweis

Die maximale Wärmeleitfähigkeit entwickelt und stabilisiert sich beim PhaseSheet PTM nach in etwa zehn Wärmezyklen über jeweils 60 Grad Celsius.

clock_TG
Sehr hohe Langlebigkeit

thermal_conductivity_TG
Herausragende Wärmeleitfähigkeit
check_TG
Einfach und Vielseitig in der Anwendung
electrically_non-conductive_TG
Nicht elektrisch leitend

PhaseSheet PTM

PhaseSheet PTM ist in der Größe 50x40 mm verfügbar. Schneide das Material bei Bedarf mit einer scharfen Schere oder Klinge auf einer sauberen Unterlage zu und vermeide Zug oder Knicke. Lasse die Trägerfolien beim Zuschneiden möglichst auf dem Material und entferne eine der Seiten erst bei der Kühlermontage. Das PhaseSheet PTM kann problemlos über den abzudeckenden Bereich hinausragen. Dies kann die Applikation vereinfachen. Das Sheet ersetzt keine dickeren Spaltfüller an Speicher oder Spannungswandlern.
PhaseSheet PTM ist ein elektrisch nicht leitfähiges Phasenwechselmaterial. Es passt sich beim Erwärmen an die Kontaktflächen an und benötigt eine Einlaufphase sowie passenden Anpressdruck. KryoSheet und Carbonaut sind dagegen trockene, elektrisch leitfähige Sheets. PhaseSheet PTM eignet sich sehr gut auf CPUs und GPUs und erreicht dabei eine sehr gute Langlebigkeit bei gleichzeitig sehr guter Leistung ähnlich der Performance von Duronaut.
PhaseSheet PTM ist auf einen langlebigen Einsatz ausgelegt. Beim Erwärmen wird es weich und beim Abkühlen wieder fest. Dadurch wird die Verdrängung aus der Kontaktzone bei Temperaturwechseln (Pump-out) vermindert. Ein Wechsel ist auch nach vielen Jahren in der Regel nicht notwendig.
PhaseSheet PTM kann für CPU- oder GPU-Kontaktflächen eines Laptops infrage kommen, sofern der Kühler plan aufliegt und der vorhandene Anpressdruck ausreicht. PhaseSheet PTM braucht mehrere Wärmezyklen, bis sich die Leistung stabilisiert. Die dickeren Wärmeleitpads auf VRAM oder VRM werden dadurch nicht ersetzt.
Schneide PhaseSheet PTM bei Bedarf passend zu. Ziehe eine Trägerfolie vorsichtig ab, lege das Material auf die gereinigte Kontaktfläche und entferne anschließend die zweite Folie. Es kann hilfreich sein das PhaseSheet PTM an die Oberfläche anzudrücken bevor die zweite Folie abgezogen wirdn. Vor dem Aufsetzen des Kühlers dürfen keine Folienreste auf dem Sheet liegen. Ziehe die Folien langsam ab, ohne das Material stark zu dehnen. Kleine Risse in der Oberfläche sind kein Problem. Du kannst eine gerissene Oberfläche auch wieder zusammenfügen, das hat in der Regel keinen Einfluss auf die Leistung. Setze den Kühler anschließend senkrecht auf und vermeide seitliches Verschieben. Verwende keine zusätzliche Paste, Klebstoffe oder Öle als Haftmittel.
Verwende PhaseSheet PTM als eigenes Wärmeleitmaterial zwischen den beiden Kontaktflächen. Eine zusätzliche Schicht Paste oder Flüssigmetall ist nicht vorgesehen und kann den Wärmeübergang oder die mechanische Passung verschlechtern.
PhaseSheet PTM wird durch Wärme und Anpresskraft dünn und passt sich kleinen Unebenheiten an. Eine Anpresskraft von 0,2 N/mm² oder höher ist ideal. Diese Angabe beschreibt kein Schraubendrehmoment. Die zulässigen Kräfte von CPU, GPU und Kühler dürfen dadurch nicht überschritten werden. Größere Spalte oder schiefe Kontaktflächen lassen sich damit nicht ausgleichen.
Prüfe Größe und Position von PhaseSheet PTM, saubere Kontaktflächen und den korrekten Sitz und Anpressdruck des Kühlers. Kontrolliere außerdem Lüfter beziehungsweise Pumpe (bei Wasserkühlungen) und vergleiche Temperaturen bei gleicher Raumtemperatur und Leistungsaufnahme. Beide Trägerfolien müssen entfernt sein. Beurteile die Kühlleistung erst nach den vorgesehenen Wärmezyklen. Es kann mehr als zehn Wärmezyklen dauern, bis die maximale Leistung erreicht wird. Ab etwa 45 °C beginnt der Phasenwechsel und damit der Wärmezyklus. Für die Einlaufphase sollte das Pad jedoch auf über 60 °C erwärmt werden und anschließend wieder abkühlen. Diese Angaben beziehen sich auf die Temperatur des Pads, nicht auf die CPU- oder GPU-Kerntemperatur. Halte die Montagekräfte des Kühlerherstellers ein. Stärkeres Festziehen gleicht einen falschen Aufbau nicht aus.
Für freiliegende GPU-Dies ist PhaseSheet PTM sehr gut geeignet. Bei geköpften CPUs ist zusätzlich die konkrete Kühllösung entscheidend. Für Direct-Die-Kühler und die Unterseite der High Performance Heatspreader empfehlen wir Flüssigmetall. Aufgrund der geringen Montagehöhe sind diese Produkte nicht mit jedem Sheet kombinierbar.
Entferne PhaseSheet-PTM-Reste bei stromlosem System vorsichtig mit einem fusselfreien Tuch wie TG Cleaning Wipes und einem für die Kontaktflächen geeigneten Reiniger, etwa Isopropanol. Reinige beide Seiten vollständig und lasse sie trocknen, bevor du ein neues Sheet montierst. Verwende keine Metallklinge auf einem freiliegenden Die.
Ja. Ab etwa 45 °C beginnt der Phasenwechsel und damit der Wärmezyklus. Für die Einlaufphase sollte das Pad jedoch auf über 60 °C erwärmt werden und anschließend wieder abkühlen. Die Leistung stabilisiert sich nach ungefähr zehn solcher Wärmezyklen. Je nach Aufbau können weitere Zyklen erforderlich sein. Die Temperaturangaben beziehen sich auf das Pad, nicht auf die CPU- oder GPU-Kerntemperatur. Nutze dafür normale, kontrollierte Lastwechsel und Abkühlphasen innerhalb der zulässigen Hardwaretemperaturen. Ein sofortiger Vergleich direkt nach dem Einbau ist noch nicht aussagekräftig.
Kleine Beschädigungen und Risse im PhaseSheet PTM können sich beim Phasenwechsel ausgleichen, sofern die gesamte Kontaktfläche lückenlos bedeckt bleibt. Fehlende Stücke kannst du problemlos wieder zusammenfügen. Stelle sicher, dass die Fläche vollständig bedeckt ist.
Die Packung enthält PhaseSheet PTM in der ausgewählten Größe und die Anleitung. Weiteres Zubehör ist nicht enthalten.
Der Arbeitstemperaturbereich für PhaseSheet PTM beträgt −75 bis +150 °C. Der Phasenwechsel beginnt erst oberhalb von ungefähr 45 °C. Beachte zusätzlich die Temperaturgrenzen von CPU, GPU, Kühler und allen benachbarten Materialien.
PhaseSheet PTM ist elektrisch nicht leitfähig. Trotzdem sollte es sauber innerhalb der vorgesehenen Kontaktfläche montiert werden. Es ist unproblematisch falls PhaseSheet PTM weitere Bauteile wie SMDs oder elektrische Kontakte bedeckt.
Verfügbare Anleitungen, technische Datenblätter sowie Sicherheits- und Konformitätsunterlagen zu PhaseSheet PTM findest du im Downloadbereich der Produktseite. Achte auf die genaue Produktbezeichnung und Artikelnummer. Ein technisches Datenblatt ersetzt kein Sicherheitsdatenblatt. Fehlt ein Dokument oder eine Sprachversion, nenne uns die Artikelnummer und den benötigten Nachweis.
Arbeitstemperatur: -75°C bis +150°C
Farbe: grau

Perfekte Ergänzung:

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